Evert & Pausch Rechtsanwälte-Partnerschaft
Eilbeker Weg 197 * 22089 Hamburg * Deutschland
Telefon: +49 (0)40 6523377 * Fax: 040 683588 * mail@eprae.de
 

Arbeitsrecht * Erbrecht * Sozialversicherungsrecht * Steuerrecht * Steuerstrafrecht * Versicherungsrecht * Verwaltungsrecht   

 

 

Arbeitsrecht bei © Evert & Pausch Rechtsanwälte-Partnerschaft (AG Hamburg PR-Nr.14), D-22089 Hamburg, Eilbeker Weg 197. Tel. 040/6523377, Kündigungsschutz im Arbeitsrecht für Arbeitnehmer durch langjährige und zertifizierte Erfahrung. 

 

Abfindung: 

Eine Abfindung im arbeitsrechtlichen Sinne kann gefordert werden, wenn einige Voraussetzungen gegeben sind. Eine Abfindung kann zum Beispiel aufgrund von Regelungen in Tarifverträgen, die auf das Arbeitsverhältnis anzuwenden sind, in Sozialplänen, die im allgemeinen zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern ausgehandelt werden, oder auch in dem das Dienstverhältnis zugrunde liegenden Arbeitsvertrag, gefordert werden. Oftmals einigen sich die Arbeitsvertragsparteien im Rahmen der Kündigung auf die Zahlung einer Abfindung, sei es vorgerichtlich oder im Rahmen eines arbeitsgerichtlichen Vergleichs.  

Aus § 1a Kündigungsschutzgesetz kann sich ebenfalls ein Abfindungsanspruchs herleiten, wenn der Arbeitgeber einen Hinweis in der Kündigungserklärung gegeben hat, dass die Kündigung auf dringende betriebliche Erfordernisse gestützt ist und der Arbeitnehmer bei Verstreichenlassen der Klagefrist (vor dem Arbeitsgericht) die Abfindung beanspruchen kann. Die Höhe ist dann gesetzlich geregelt und beträgt 0,5 Monatsverdienste für jedes Jahr des Bestehens des Arbeitsverhältnisses (§ 1a Abs. 2 Kündigungsschutzgesetz). Insbesondere für Schwerbehinderte Menschen ist eine rechtliche Beratung durch Fachanwälte wichtig. Die Agentur für Arbeit (Arbeitsamt) hat für Schwerbehinderte besondere Angebote.  

 

 

Rechtsanwältin Pausch ist auf dem Gebiet des Kündigungsschutzrechts spezialisiert. Ihre besonderen theoretischen Kenntnisse des Fachanwalt für Arbeitsrecht sind mit Zertifikat des Deutschen Anwaltsinstitut bescheinigt. 

 

 

Arbeitsrecht

Arbeitgeber und Arbeitnehmer können das Arbeitsverhältnis einvernehmlich durch einen Arbeitsvertrag begründen und beenden.

Bei einer ordentlichen Kündigung muss in der Regel eine Frist eingehalten werden, eine außerordentliche Kündigung beendet das Arbeitsverhältnis für gewöhnlich fristlos. Eine Kündigungsschutzklage ist in der Regel innerhalb von maximal drei Wochen nach Zugang der Kündigung bei dem zuständigen Arbeitsgericht einzulegen!Nehmen Sie also rechtzeitig zu uns Kontakt
auf. Rechtsanwältin Pausch ist Ihre qualifizierte Ansprechpartnerin rund um Probleme des drohenden Arbeitsplatzverlustes. Auch bei Mobbing oder drohender Kündigung und bereits erfolgter Abmahnungen, sollten Sie nicht lange zögern und kompetente Hilfe durch die Hamburger Rechtsanwälte-Partnerschaft Evert und Pausch in Anspruch nehmen.

Ein befristetes Arbeitsverhältnis endet mit Ablauf der vereinbarten Zeit oder mit Erreichen des vereinbarten Zwecks. Ein auflösend bedingter Arbeitsvertrag endet bei Eintritt der auflösenden Bedingung. Um ein befristetes Arbeitsverhältnis handelt sich auch dann, wenn einzelvertraglich oder tarifvertraglich die Beendigung des Arbeitsverhältnisses bei Erreichen einer bestimmten Altersgrenze, in der Regel das 65. Lebensjahr des Arbeitnehmers, vereinbart ist. Auch durch einen Vertrag über Altersteilzeit nach dem Altersteilzeitgesetz wird ein befristetes Arbeitsverhältnis begründet, das durch Zeitablauf endet. 

Dagegen endet das Arbeitsverhältnis nicht automatisch bei Erreichen des Rentenalters oder bei Bezug einer Altersrente oder einer anderen Rente. Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses bedarf einesVertrages oder einer Kündigung. 

Bei einem rechtsgeschäftlichen Betriebsübergang (§ 613a BGB) oder im Fall einer Unternehmensumwandlung nach dem Umwandlungsgesetz endet das Arbeitsverhältnis mit dem Veräußerer im Zeitpunkt des Übergangs. Zeitgleich tritt der Betriebserwerber als neuer Arbeitgeber in das Arbeitsverhältnis ein. Gleiches gilt bei einem Arbeitgeberwechsel durch Gesetz oder Verwaltungsakt. 

Auf Antrag des Arbeitnehmers oder des Arbeitgebers kann das Arbeitsverhältnis durch Urteil des Arbeitsgerichts nach §§ 9 und 10 Kündigungsschutzgesetz beendet werden, wenn zwar die Arbeitgeberkündigung unwirksam war, dem Arbeitnehmer oder dem Arbeitgeber die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses aber nicht zumutbar ist. Im allgemeinen ist dann jedoch eine Abfindung durch den Arbeitgeber an den Arbeitnehmer zu bezahlen. Tarifverträge, die zum Teil in den Bundesländern für einzelne Branchen unterschiedlich sind, können einen Einfluss auf die Höhe der Abfindung bei Kündigung haben. Allgemeinverbindliche Tarifverträge gibt es in Hamburg für unterschiedliche Branchen.

Mit der Ernennung zum Beamten erlischt ein vorher bestehendes Arbeitsverhältnis (§ 10 Bundesbeamtengesetz, analoge Regelungen finden sich in den Beamtengesetzen der Bundesländer). 

Beim Tod des Arbeitnehmers endet das Arbeitsverhältnis kraft Gesetzes. Den Erben steht das rückständige Arbeitsentgelt und gegebenenfalls nach tarifvertraglichen oder einzelvertraglichen Regelungen auch Entgeltfortzahlung für eine bestimmte Zeit sowie Sterbegeld zu.

 

Liste der für allgemeinverbindlich erklärten Tarifverträge.